Matthias Krieger
Teamleiter IT-Infrastruktur
Interview
Interview ...und bringe innovative Projekte an den Start.
Markus Diersing
Ausbilder der Gärtner/-innen im
Osnabrücker ServiceBetrieb
Interview
Interview ...weil Trainer und Team hier gut zusammenspielen.
Wolfgang Griesert
Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück
Interview
Interview ...denn sie ist vielfältig, bunt und spannend.
Violetta Aziri
Auszubildende zur
Verwaltungsfachangestellten
Interview
Interview ...weil ich meine Zukunft selbst prägen will.
Sebastian Rohlmann
Heilerziehungspfleger
in der Kita Atter
Interview
Interview ...weil ich weiß, was eine gute Kita ausmacht.
Kathrin Bohn
Sachbearbeiterin im Fachbereich
Personal und Organisation
Interview
Interview ...weil ich mehr will.
Arbeitgeberin Stadt
Interview Oberbürgermeister

Wolfgang Griesert

Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück

Ich bin Wolfgang Griesert und Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück.

Als Oberbürgermeister habe ich mich natürlich beworben, weil ich die Stadt kannte. Ich kannte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus meiner Tätigkeit als Stadtbaurat und Umweltdezernent. Aber insbesondere kenne ich natürlich auch diese wirklich tolle Stadt: Sie ist geschichtsreich, eine Großstadt in Deutschland, die mitten in einem Naturpark liegt, mit einem Rathaus des Westfälischen Friedens und ganz, ganz vielen, tollen Menschen – 170.000 insgesamt –, die in der Stadt leben und arbeiten. Das, die Wahl als Oberbürgermeister, war genau das Richtige für mich.

Die Stadt als Arbeitgeberin habe ich immer schon wahrgenommen. Vor allem, dass sie sehr, sehr weit vorne ist, mit vielen Instrumenten der Personalgewinnung, der Personalbindung – das ist modern. Aber auch was den Austausch untereinander anging, dass es Treffen von Führungskräften gab, auch informeller Art, dass Austausch stattgefunden hat, nicht nur bei Besprechungen, sondern dass man sich auch freundschaftlich getroffen hat – das ist hier das Besondere. Und ich fand die Instrumente, gerade auch von Personalauswahl und Personalbindung, wirklich sehr, sehr modern. Ich kann das sagen, weil ich vorher auch in anderen Stadtverwaltungen tätig gewesen bin.

Eine Arbeit als Oberbürgermeister ist natürlich alleine deshalb schon spannend und sinnhaft, weil sie so vielfältig ist: Man kommt viel mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen, nicht nur bei feierlichen Eröffnungen mit ausgewählten Gästen, sondern auch in der Bürgersprechstunde zum Beispiel, in den Besprechungen, in den Bürgerforen vor Ort usw.
Die Vielfalt ist dann eine große Herausforderung auf der einen Seite, macht das Leben aber auf der anderen Seite auch spannend. Und ein Oberbürgermeister ist auch geerdet und weiß die Vielfalt in einer Stadt zu schätzen.

Freude macht mir eigentlich an jedem Tag, ins Rathaus zu kommen. Das hier ist natürlich eine historische Stätte, das hat nicht jede Stadt. Man wird da auch ein bisschen demütig, wenn man weiß, was in den über 500 Jahren in einem solchen Haus stattgefunden hat. Aber Freude machen mir auch die vielen, schnell wechselnden Themen am Tag, die gleichzeitig sehr, sehr herausfordernd sind: im halbstündigen Rhythmus Besprechungen zu haben, viele Entscheidungen und die Vielfalt – das ist es, was mir Spaß macht. Und dann noch zu sehen, wie engagiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, mit wie vielen tollen Vorschlägen sie kommen – denn eine Entscheidung ist nur dann gut zu treffen, wenn man gute Vorschläge bekommt –, das ist wirklich großartig.

Wenn ein Freund meines Sohnes mich konfrontiert mit seinen Urteilen oder Vorurteilen über eine Stadtverwaltung, dann werde ich ihm sagen: »Ja, natürlich: Kompliziert – vielleicht, weil es sehr, sehr vielfältig ist und nicht alle Naht- und Schnittstellen sofort zu durchschauen sind. Langweilig – auf keinen Fall, weil es so vielfältig, bunt, herausfordernd, spannend ist. Das sind eher die Adjektive, die ich dann wählen würde. Und ich würde ihn einfach mal einladen, einen Tag zu hospitieren, entweder beim Oberbürgermeister, beim Fachbereichsleiter oder Dezernenten, denn dann wird man merken: Das ist der vielfältigste Arbeitsplatz, den man sich vorstellen kann. So etwas gibt es nicht in Unternehmen: diese Vielfalt, diese Spannung und immer aktuell. Und dann auch mit dem Blick in die Zukunft: damit diese tolle Stadt, die über 1.200 Jahre alt ist, für die Bürgerinnen und Bürger auch in der Zukunft noch lebenswert ist. So lebenswert, wie sie heute ist.

Ich bin bei der Stadt, ich bin natürlich auch in der Stadt, weil Osnabrück eine tolle Stadt ist.